rFactor F1 Setup Guides

Hi Rookies,



anbei zwei Setup Guides welcher mir ab und an mal helfen nicht nur wild in der Gegend herum zu schrauben:



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http://gridmotorsports.com/forum/league/723889049/595195175/rfactor-f1-setup-guide.pdf



Grüße,

Hansjoerg

Tja,

es ist ein Elend mit dem Setupbau. Hauptproblem ist eigentlich, die Telemetriedaten, die z,B. durch das gängige Tool, welches mit M beginnt, sinnvoll für das eigene Setup umzusetzen. Theoretisch müsste dann mit mehr Sturz an den Reifen dies und jenes passieren und praktisch sieht es dann meist ganz anders aus. Aber so eine Setuphilfe ist trotzdem sinnvoll, da weiß man schon mal, in welche Richtung man überhaupt schrauben muss, daher Dankeschön.

Ich meine, jemand hat mal gesagt, das es bei den schnellen Fahrern 70 - 80% Können ist und der verbleibende Rest ist Setup…

Für mich hat das hier geholfen:



M: Deinstallieren

Setupguides: Ignorieren

Nach erfolgreichem entzug:

Üben Üben Üben und - üben.



Danach dann - wenn man gut eingefahren ist - merkt man schnell von ganz alleine wie sich die Änderungen auswirken.







Hier mein persönlicher Setup Guide:


  1. Standardsetup laden
  2. Basisanpassungen vornehmen (DSFM):

    -Reifenluftdruck einstellen: Einfach die Luft komplett rauslassen

    -Stabi’s vorn 90, hinten 20

    -Sturz vorn -4.5, hinten -3.0
  3. Front-Spoiler einstellen

    -Viel Topspeed

    -Getriebe immer an Topspeed anpassen
  4. Heck-Spoiler einstellen

    -Gaanz runterdrehen, dann erhöhen bis das übersteuern aufhört -> untersteuern merkt man nicht so, deshalb nicht andersherum versuchen!
  5. Bodenfreiheit anpassen

    -So tief wie möglich

    -Hinten 1 - 2cm (besser 2) höher als vorne
  6. federn so weich wie möglich - hier kombinieren mit 4. So tief wie möglich: mechanischer grip (federn weicher) vs. aerodynamischer grip (weniger bodenfreiheit=ground-effekt)
  7. Reifensturz einstellen (wie gewohnt, nach reifentemp)
  8. ggf. einzelschritte wiederholen (ausser 1 und 2, aber wems spaß macht:peaceful:)



    Mehr mache ich eigentlich nicht.







    Und wenn ihr euer Setup speichert, schreibt die Rundenzeit in den Namen. Wenn ihr euch um 3 sekunden verbessert habt versucht nochmal euer basis-setup und ihr werdet feststellen, dass das geschraube eigentlich nix gebracht hat, da ihr jetzt auch mit den alten setups schneller seid. Geholfen hat nur das Fahren. Wer diese Erfahrung einmal wirklich selber gemacht hat steckt nicht mehr soviel Energie in’s setuppen. Und man kann sich auch viel besser einfahren, wenn man nicht das Setup immer verändert.

Hey, klasse Stefan!

Genau solch eine Diskussion (Best Practice) wollte ich anstoßen. Besonders den Punkt mit dem Heckspoiler find ich hilfreich.

Klar - wieviel Übersteuern die eigene Fahrweise „erträgt“ muß jeder selber für sich heraus finden. Aber eine probate Vorgehensweise hilft zeit und Frust sparen = Danke!



@Jungs, wenn es noch mehr solche Tipps gibt, bitte immer hier rein.

Vielleicht weiß einer noch etwas zum Einstellen der bremsbalance und dem reduzieren des Bremsweges. Welche Schrauben ?



Ich biete auch gerne an zu gegebenen Zeitpunkt davon eine Zusammenfassung zu posten für alle die, die überhaupt keine Zeit zum Lesen haben.



Grüße,

Hansjoerg

Stefan Zagozen wrote:
Für mich hat das hier geholfen:

M: Deinstallieren
Setupguides: Ignorieren
Nach erfolgreichem entzug:
Üben Üben Üben und - üben.

Danach dann - wenn man gut eingefahren ist - merkt man schnell von ganz alleine wie sich die Änderungen auswirken.



Hier mein persönlicher Setup Guide:

1. Standardsetup laden
2. Basisanpassungen vornehmen (DSFM):
-Reifenluftdruck einstellen: Einfach die Luft komplett rauslassen
-Stabi's vorn 90, hinten 20
-Sturz vorn -4.5, hinten -3.0
3. Front-Spoiler einstellen
-Viel Topspeed
-Getriebe immer an Topspeed anpassen
4. Heck-Spoiler einstellen
-Gaanz runterdrehen, dann erhöhen bis das übersteuern aufhört -> untersteuern merkt man nicht so, deshalb nicht andersherum versuchen!
4. Bodenfreiheit anpassen
-So tief wie möglich
-Hinten 1 - 2cm (besser 2) höher als vorne
5. federn so weich wie möglich - hier kombinieren mit 4. So tief wie möglich: mechanischer grip (federn weicher) vs. aerodynamischer grip (weniger bodenfreiheit=ground-effekt)
6. Reifensturz einstellen (wie gewohnt, nach reifentemp)
7. ggf. einzelschritte wiederholen (ausser 1 und 2, aber wems spaß macht:peaceful:)

Mehr mache ich eigentlich nicht.



Und wenn ihr euer Setup speichert, schreibt die Rundenzeit in den Namen. Wenn ihr euch um 3 sekunden verbessert habt versucht nochmal euer basis-setup und ihr werdet feststellen, dass das geschraube eigentlich nix gebracht hat, da ihr jetzt auch mit den alten setups schneller seid. Geholfen hat nur das Fahren. Wer diese Erfahrung einmal wirklich selber gemacht hat steckt nicht mehr soviel Energie in's setuppen. Und man kann sich auch viel besser einfahren, wenn man nicht das Setup immer verändert.

Das ist bestimmt der beste Weg, klingt auf jeden Fall alles sehr plausibel. M nutze ich ich derzeit auch nur noch, um mal schnell die Reifentemperaturen oder den Spritverbrauch pro Runde auszuloten. Viel an Info kommt auch über das aktuelle rfDynHud von CTDP rüber (Bodenfreiheit, Spritverbrauch, Motortemp, Reifenabnutzung usw.), obwohl sich daran auch die Geister scheiden werden: die einen finden es klasse und die anderen finden es sch*****...

die bemsbalance funzt ja wie die spoiler: ab nach hinten und dann langsam nach vorne bis es dir nicht mehr das heck wegbügelt. das mache ich dann während der fahrt… …nur nicht vergessen die einstellung dann ins setup zu übernehmen…