Tödliche Verunglückte Formel 1-Fahrer

Hallo :-)



In diesem Thread werde ich alle 30 an einem Rennwochende, und alle 7 Formel 1 Fahrer die an Testläufen verunglückt sind Porträtieren. (Wenn es euch recht ist).




Wer einen speziellen Favoriten hat, und den gerne selber Porträtieren möchte, der kann das gerne tun. Ich würde aber gerne die Reihenfolge einhalten.



Der Unfallhergang steht im Mittelpunkt. Sofern es genug Infos dazu gibt. Aus Rücksicht vor den Piloten und wegen den Gesetzen in diesem Forum, werde ich es vermeiden Bilder oder Videos des Unfalles zu Präsentieren. Ich werde versuchen in den nächsten Wochen und Monaten alle Piloten abzuarbeiten.



Ergänzungen und Objektive Kommentare sind immer gerne gesehen. :daumenhoch:

https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRcqYbp25vmSsvUFM0BNNA9bXLbU6VBVS_9d8fgn2ZVBJUI5yYf





Karriere



De Tornaco war für Grand Prixs mit dem Team Ecurie Francorchamps in den Saisons 1952 und 1953 mit einem Ferrari 500 gemeldet. Er startete beim Großen Preis von Belgien und beim Großen Preis der Niederlande im Jahr 1952. Das Rennen in Belgien war das einzige, bei dem er ins Ziel kam, damit war der siebte Platz seine beste Platzierung in einem WM-Lauf. Sein Vater Raymond de Tornaco war ebenfalls Rennfahrer gewesen.

Hier in Spa 1953:

https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQBhqUvt4AFlwwWqONJFAZO9NbYuUvNMpWPUAPV455fcMxG8cpR9Q




Unfallhergang:



Am 18. September 1953 starb de Tornaco bei einem Unfall zum Training des nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Modena-Grand-Prix auf dem Aerautodromo di Modena.

Während der Fahrt auf der nördlichen Gerade, die parallel zur Via Emilia führt, war Tornaco’s gelber Ferrari bei relativ niedriger Geschwindigkeit von der Straße abgekommen. Er durchquerte den Streifen neben der Strecke, wobei sich möglicherweise ein Rad in einer Furche verfing und sich überschlug. De Tornaco wurde aus dem Cockpit geschleudert und vom eigenen Fahrzeug getroffen. Er erlitt einen Schädelbasisbruch, Nacken und innere Verletzungen. Er wurde mit einem privaten Wagen in ein Krankenhaus gebracht, da kein Rettungswagen in der Nähe war und starb auf dem Weg dorthin.

Augenzeugen berichteten, dass sich Tornaco nach dem hinter ihm fahrenden Connaught-Wagen von Roy Salvadori und Johnny Claes umschaute und deshalb die Kontrolle verlor. Gerüchte sprachen auch von einen plötzlichen Schwächeanfalls.



Starts: 2

Nation: Belgien

WM-Punkte: 0

Charles de Tornaco (07.06.1927 - 18.09.1953)







Nmms mir net übel, aber wenn du nur Wikipedia Artikel kopierst, hätte ich schon etwas dagegen. Ich weiß auch nicht, warum wir das hier im Forum machen sollten. Versteh mich nicht falsch, wenn du etwas ausgearbeitet hast, und du auch verfasst hast und das hier gern publik machen möchtest, dann nur zu. Geht es aber nur darum, verschiedene Texte verschiedener Seite zu kopieren und hier zu pasten, dann brauchen wir das nicht.

Karriere



Onofre Agustín Marimón wurde am 19. Dezember 1923 in Zárate, in Buenos Aires geboren. Seine Rennfahrer Karriere begann, wie bei vielen anderen, in der Südamerikanischen Rennserie Temporada.

Dort fuhr er unter anderem mit Juan Manuel Fangio und José Froilán González um Siege. Im Jahre 1951 bestritt er seine ersten Rennen auf Europäischen Boden. Er nahm unter anderem auch am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil.



Im Jahre 1951 gab er sein Formel 1 Debüt beim GP von Frankreich auf einem Scuderia Milano. Doch er fuhr nur dieses eine Rennen in dieser Saison und kam aufgrund eines Unfalles nicht einmal ins Ziel. Sein erstes gutes Ergebniss konnte sich der Argentinier, den sie alle nur „Pinocchio“ nannten, beim GP von Belgien 1953 erfahren, wo er das erste mal auf das Podest kam und 3. wurde. Doch sein Meisterstück gelang ihm ein Jahr später beim GP von Großbritannien in Silverstone.

Wegen Schlamperei und Fehlentscheidungen, konnte Marimón und sein Team keine einzige gezeitete Runde in den Asphalt brennen. Das führte dazu das Onofre als 28. von 31 startern ins Rennen gehen musste. Doch gleich in der 1. Runde überholte der schnelle Argentinier 19 Kontrahenten. Mit einer Fahrerischen Glanzleistung wurde Marimón 3. und kam sogar noch vor dem Pole Position Mann Juan Manuel Fangio ins Ziel der 4. wurde. In diesem Rennen lieferte er die beste aber auch letzte Fahrerische Meisterleistung ab.



Unfallhergang



Das nächste Rennen fand auf dem Nürburgring statt, wo der GP von Deutschland ausgetragen wurde. Zuvor hatte er sich bei seinem ersten Start auf dieser Strecke bei seinen etablierten argentinischen Fahrerkollegen ausführliche Anweisungen geholt, um nicht den Tücken des Rings zum Opfer zu fallen. Als Marimón jedoch im Training die schwer einzusehenden Abfahrt Wehrseifen passierte, blockierte beim kontrollierten anbremsen aufgrund eines Defektes, einer seiner Vorderreifen beim anbremsen. Er verlor die Kontrolle über seinem Maserati und krachte ruckartig in die umliegenden Bäume und Gebüsche neben der Strecke. Sein Wagen überschlug sich und blieb dann etliche Meter neben der Strecke an einem leichten Hang liegen. Es kam jedoch jede Hilfe zu spät. Onofre Marimón wurde von seinem Wagen erdrückt und starb noch am Unfallort. Er wurde nur 31 Jahre alt.



Onofre galt für viele als Nachfolger von Fangio und González. Doch mit ihm starb die jüngere, hoffnungsvolle Argentinische Rennfahrergeneration. Marimón war der 1. Formel 1 Rennfahrere der, seit der Gründung der Serie im Jahre 1950, sein Leben an einem Rennwochenende verlor.



Starts: 11

Podestplätze: 2 (Platz 3)

WM Punkte: 8

Schnellste Runden: 1

Beste WM Platzierung: 11. (1953)



Onofre Agustín Marimón (19.12.1923 - 31.07.1954)

Das war nur dieser eine Fahrer. Andere werde ich selber machen.

Wie gesagt, sind das keine Kopien von anderen Seiten oder Foren ist es in Ordnung. Copy & Paste ist nicht in Ordnung.

Karriere



Die 50er Jahre waren von Fahrern geprägt, die sich nicht durch Fahrertalent einen Platz in der Formel 1 sicherten, sondern sich ihren Platz erkauften. Alborghetti war einer derjenigen. Er besaß genug Geld, um mit einem eigenen Wagen an Rennen teilzunehmen. Mangelndes Talent und Fahrpraxis, gepaart mit diesen unsicheren Rennmaschinen ergaben eine tödliche Kombination. Mario Alborghetti wurde am 28. Oktober 1928 in Mailand, in Italien geboren. 1955 erwarb er einen Maserari 4CLT/48 vom ehemaligen Formel 1-Team Scuderia Milano und verplichtete zusätzlich Michaniker mit denen er gemeinsam das „Arzani-Volpini Spezial“ Team bildete.



Unfallhergang



Mit diesem Team hatte Alborghetti beim Grand Prix de Pau auf dem Circuit de Pau seinen allerersten Renneinsatz.

Ein Rennen das nicht zur regulären Rennkalender der Saison 1955 gehörte, wurde ihm zum Verhängniss.



Im Training erwies sich der unterlegende Maserari bereits als Reinfall, als er 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatte.

Im Rennen musste er bereits in den ersten Runden 3 Mal die Boxen ansteuern, sodass er schon bald überrundet wurde.

Einer der Fahrer die Alborghetti in der 19. Runde überrundete war Jacques Pollet. Was dann genau geschah, ist unklar.

Beim Versuch dem Gordini Fahrer Platz zu machen, kam der Maserati in der engen „La Garge-Kurve“ von der Strecke ab und prallte ungebremst in die dort deponierten Strohballen. Alborghetti wurde dabei der Helm vom Kopf gerissen, wobei er sofort tot war.

Einige Zuschauer wurden ebenfalls verletzt.

Es wird kurioserweise als Unfallursache angenommen, dass Alborghetti die Bremse mit dem Gaspedal verwechselt hatte.

Das würde erklären, warum Mario in dieser Haarnandelkurve beschleunigte.

In seiner äußerst kurzen Rennkarriere kam der 26 jährige in einem regulären Rennen gerade einmal auf 19 Runden.



Mario Alborghetti (23.10.1928 - 11.04.1955)





Karriere



Castelotti wurde am 10. Oktober 1930 in Lodi geboren.

Bereits 1950 erwarb der wohlhabende Italiener mit 20 Jahren einen Ferrari-Sportwagen um damit mit großem Enthusiasmus an den folgenden nationalen Sportwagenrennen teilzunehmen.

Eugenio Castelotti debütierte 1955 in Buenos Aires auf einem Lancia in der Formel 1. Bei diesem Debüt gelang ihm hinter dem dominierenden Fangio und Piero Taruffi ein dritter Platz. Außerdem gewann er in diesem Jahr die Bergrennen-Meisterschaft und das 12 Stunden Rennen von Messina auf einem Lancia Sportwagen.

Er sicherte sich eine Pole Position, 3 Podestplätze und erzielte insgesamt 19,5 WM-Punkte.

Er war bekannt für seine Art und Weise und seiner maßgeschneiderten Kleidung.



Unfallhergang:



Er starb am 14. März 1957 bei einer privaten Ferrari Testfahrt auf dem Modena Autodrome im Alter von 26 Jahren. Castellotti testete einen neuen Ferrari für die Saison 1957. Er prallte bei hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung der Rennstrecke wobei er aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Das Auto drehte sich mehrmals und prallte in eine kleine Tribüne. Niemand wurde verletzt. Laut der Ärzte starb Castelotti sofort an einem Schädelbruch.

Vier Jahre später starb sein bester Freund Giulio Cabianca auf der gleichen Strecke. Castelotti galt neben Alberto Ascari der 1955 starb als einer der größten Rennfahrer Italiens.

Eugenio Castelotti (10.10.1930 - 14.03.1957)

http://4.bp.blogspot.com/_bSwuUSF_Rqs/SNGxkBr0-PI/AAAAAAAAHig/DQdeD4NIjB0/s400/luigi+musso.jpg



Karriere



„Nur“ 2 Fahrer verunglückten in 8 Jahren Formel 1 tödlich. Das ist für diese Zeit eine sagenhaft gute Quote., betrachtet man die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen sowie an den Boliden als auch an den Rennstrecken. Doch diese Zeit war nun vorbei.

Luigi Musso war der erste von 3 Fahrern die 1958 an Rennwochenenden ums Leben kamen. Er wurde am 28. Juli 1924 in Rom geboren.

Seine ersten profesionellen Renneinsätze hatte Luigi 1952 in der 2,5 -l- Sportwagenklasse mit Maserati wo er sich auch gleichzeitig seinen ersten Titel holte.



Erste Läufe für die Formel 1 bestritt er bereits Ende 1953. 1954 nahm er mit einem privaten Maserari 250F an einigen Formel 1 läufen teil und fuhr beim Großen Preis von Spanien auf den 2. Platz. Den Grand Prix von Pescara, der nicht zum offiziellen Rennkalender gehörte, gewann der Italiener sogar. 1956, nach einem erneuten Meistertitel mit Maserati, wechselte er nun endgültig in die Formel 1 über und bestritt Formel 1, wie auch Sportwagenrennen. Anfangs noch für Maserati, dauerte es nicht lange bis sich Ferrari den schnellen Italiener angelte. Im selben Jahr feierte er schon seinen ersten Sieg beim GP von Argentinien, den er sich aber mit Juan-Manuel Fangio teilen musste. Sein erfolgreichstes Formel 1 Jahr war 1957, wo er mit 16 WM Punkten 3. in der Gesamtwertung wurde. Außerdem gewann er in jenem Jahr den nicht zur Konkurrenz zählenden GP von Marne.



Unfallhergang:



Beim Großen Preis des Automobilclubs von Frankreich in Reims 1958, ging Musso von Startplatz 2 aus in seinem Ferrari hinter seinem Teamkollegen Mike Hawthorn ins Rennen, der es später auch gewann. Im Rennen folgte Musso Hawthorn auf dem Fuße. Die beiden Ferraris lösten sich vom restlichen Fahrerfeld ab. In einer langgezogenen Rechtskurve nach Start-Ziel kam der Ferrari bei ca. 200 km/h von der Fahrbahn ab, schoss in einen Graben und schleuderte Musso aus dem Sitz. Das Fahrzeug überschlug sich noch einige Male. Musso blieb schwer verletzt neben der Strecke liegen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er noch am gleichen Tag verstarb.

3 Wochen vor seinem 34. Geburtstag.



Musso zählt ohne zweifel zu den besten Fahrern seiner Zeit. Einzig die Tatsache, das er nur sehr schwer mit Druck umgehen konnte, verhinderte das er die ganz großen Erfolge erzielen konnte. Als Sportwagen-Pilot beherrschte er in jedem Fall Mitte der 1950er Jahre die Szene.



Starts: 24

Siege: 1

WM Punkte: 44

Podestplätze: 7

Beste WM Platzierung: 3. (1957)



Luigi Musso (28.07.1924 - 06.07.1958)

[ATTACH=CONFIG]2216[/ATTACH]



Karriere




Peter Collins wurde am 6. November 1931 in Kidderminster geboren. Er war der Sonnyboy der 50er Jahre in der Formel 1.

Seine Karriere begann 1949 mit Formel 2 Rennen.

Den Sprung in die Formel 1 schaffte Collins 1952, wo er gemeinsam mit Stirling Moss, bei dem hoffnungslos unterlegenen Team HVM unterschrieb. Die Autos waren an Leistung unterlegen und sehr unzuverlässig. Dennoch schaffte Collins bei Formel 2 Rennen in Sables d`Ollone und auf dem Nürburgring 1953 den 2. Platz. Für die Jahre 1954 und 55 wurde er von Aston Martin in der Sportwagen Serie verpflichtet. Auch hier konnte er ebenfalls einige Siege verbuchen. Unter anderem bei den 9-Stunden-Rennen von Goodwood oder den Sieg bei der RAC Tourist Trophy. Allerdings trat er das eine oder andere mal auch in der Formel 1 an. Z.b. bei Vanwall, BRM und Maserati.

1956 verpflichtete ihn Enzo Ferrari. Dieses Jahr wurde gleichzeitig sein erfolgreichstes, mit 2 Siegen in Reims und in Spa. Ein 3. Sieg in Monza und damit der Titelgewinn für die Saison 1956, war ebenfalls möglich. Doch er schenkte seinen Titel mehr oder weniger Juan Manuel Fangio, der damals sein Teamkollege war und bei diesem Rennen wegen einem gebrochenen Lenkhebels ausfiehl. Der charakterstarke Collins sah Fangio an den Boxen stehen, als dieser zum Reifenwechsel kam. Aus Mitleid und Respeckt vor seinem 45 jährigen Teamkollegen, übergab Collins seinen Wagen. Somit verzichtete der damals 24 jährige auf seinen 1. Titelgewinn und schenkte diesen mehr oder weniger Fangio. Dies rechnete Fangio dem jungen Briten immer hoch an und die Italienischen Fans liebten ihn für diese unglaublich selbstlose Geste.



1958 war Collins einer der großen Titelaspiranten, da er 1957 ebenfalls wieder um den Titel gekämpft hatte, diesen aber wieder gegen Fangio, mit seinem überlegenem Maserati 250F, verlor. Der Sieg bei seinem Heimrennen in Silverstone, untermauerte diese Annahme.

Beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring 2 Wochen später kämpfte der Brite mit dem Vanwall von Tony Brooks energisch um die Führung. Als Collins am Ausgang der „Pflanzgarten“-Senke die Kontrolle verlor, und sich mit seinem Ferrari überschlug und eine niedrige Böschung hinunter krachte. Dabei wurde der junge Brite aus dem Wagen geschleudert und kollidiert ausgerechnet mit dem einzigen Baum weit und breit.

Der Tod Peter Collins traf die Formel 1 Welt fast noch schwerer wie der von Luigi Musso 2 Rennnen zuvor, der ebenfalls sein Teamkollege war. Collins war im ganzen Fahrerlager sehr beliebt. Mike Hawthorn traf der Verlust besonders hart, weil Collins sein bester Freund war. Er kam über diesen Verlust nie hinweg.



Peter Collins wurde ähnliches Talent wie Stirling Moss nachgesagt. Er wurde 26 Jahre alt und hinterließ seine Ehefrau Louise King.



Starts: 32

Siege: 3

WM Punkte: 47

Podestplätze: 8

Beste WM Platzierung: 3. Rang (1956)



Peter Collins (06.11.1931 - 03.08.1958)

http://grandprixinsider.files.wordpress.com/2007/10/stuart-lewis-evans.jpg



Karriere



Stuart war von den 3 verunglückten Fahrern 1958, der mit den wenigsten erfolgen. Was aber nicht automatisch für sein Talent und Können zählt. Evans wurde am 20. April 1930 in Luton geboren. Seine Rennfahrerkarriere begann der Sohn eines Garagenbesitzers, wie viele andere auch in der 500 cm³ Klasse. Dort fuhr er sogar gemeinsam mit seinem Vater Rennen.



1956 wurden dann die Formel 1 auf ihn aufmerksam. 1957 ging er für das Connaught Team an den Start und fuhr ein nicht zur WM zählendes Rennen auf dem Goodwood Circuit, das er auf Anhieb gewinnen konnte. Seinen ersten Regulären WM Einsatz hatte er in Monaco, wo er auf Anhieb den 4. Platz erziehlte. Daraufhin nahm ihn Ferrari unter Vertrag. Er nahm beim 24h Rennen von Le Mans teil, und kam als 5. ins Ziel. Er wechselte wieder das Team. Jetzt ging er für das britische Vanwall Team an den Start, mit dem er seine größten Erfolge einfuhr.



Seine 1. Pole Position holte sich Stuart beim GP von Italien in Monza, schied aber wegen Motorschadens im Rennen aus. 1958 trug er außerdem dazu bei, das Vanwall den 1. Konstrukteurstitel holen konnte, der in diesem Jahr das erste mal verliehen wurde in der Formel 1. Seine 2. Pole Position holte sich Stuart in Zandvoort. Doch auch diesmal verhinderte ein Motorschaden eine gute Platzierung. 2 mal kam Evans 1958 aufs Treppchen. Mit zwei 3. plätzen in Spa und Portugal, holte er sein bestes WM Resultat.



Unfallhergang



Das letzte Rennnen des Jahres, der GP von Marokko in Casablanca. Evans fuhr sich einen sehr guten 3. Startplatz heraus in der Qualifikation. Doch wieder hatte sein Vanwall einen Motorschaden. Doch diesmal war alles anders. In der 42. Runde fing sein Wagen Feuer, aufgrund des Kapitalen Motorschadens. Evans fuhr seinen Wagen an den Streckenrand in den Sand, wo dieser föllig in Flammen aufging. Zwar konnte sich Evans aus seinem Monosposto (ist ein einsitziger, offener Rennwagen mit freistehenden Rädern) befreien, hatte aber inzwischen schwere Verbrennungen erlitten. Zusätzlich erlitt Stuart noch einen Schock, der dazu führte das sich Evans nicht von den Feuerwehrleuten helfen ließ die ihn löschen wollten, sondern einfach davon rannte. Dennoch waren seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich.



Allerdings war die Erstversorung mieserabel. Nicht steriele Decken und Verbandszeug, führten zu einer Verschlimmerungung der Brandwunden. Und erst am nächsten Tag wurde Evans mit einem Flugzeug nach England geflogen. Gemeinsam mit dem gerade frisch gekröhnten Weltmeister Mike Hawthorn. Erst jetzt kam Evans in ein Krankenhaus in East Grinstead, Sussex. Doch aufgrund der schlechten Erstversorgung, erlag Evans weitere 5 Tage später an seinen Verletzungen. Er wurde 28 Jahre alt.



Somit war Stuart Lewis-Evans der 3. Fahrer der innerhalb der Saison 1958 starb. Selbst für die damalige Zeit ein großer Schock, da in den 8 Jahren zuvor, in der die Formel 1 bestand, „nur“ 2 Fahrer bei Rennen ums Leben kamen. Der Tod von Evans jedoch war unnötig gewesen. Sein Team Vanwall zog daraus Konsequenzen und zog sich sofort aus dem Formel 1 Sport zurück.



Starts: 14

WM Punkte: 16

Pole Positions: 2

Podestplätze: 2 (3. Platz)

Beste WM Platzierung: 9. (1958)



Stuart Lewis-Evans (20.04.1930 - 25.10.1958)

Karriere



Nach dem bis dato schrecklichsten Formel 1 Jahr 1958 mit 3 toten, folgte ein Jahr ohne verunglückte Rennfahrer. Das Jahr 1960 jedoch stand wieder ganz im Zeichen der tödlichen Unfälle. Harry Schell sollte den Anfang machen. Er wurde am 29. Juni 1921 in Paris geboren und war einer der erfahrensten Formel 1 Piloten. Seine Eltern waren US Amerikaner, die in den 30er Jahren Rennen fuhren. So kam auch der junge Harry zu dieser Leidenschaft. Sein Renndebüt gab Schell 1940 beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis. Nach dem Krieg, in dem er als US-Luftwaffen Soldat diente, trat er zunächst in der Formel 2 an.

Doch bald darauf kam er in die neue Rennserie Formel 1. Sein erster Wagen war ein Cooper-JAP. Damit war Schell zugleich der erste, der mit einem Wagen mit Mittelmotor an den Start ging.



Allerdings waren die Jahre bis 1955, die er unter anderem auf Maserati, Gordini und Ferrari bestritt, eher mittelmäßig. 1955 erfolgte der Wechsel zu Vanwall. Jetzt erst konnte sich Schell seine ersten Punkte beim GP von Belgien 1956 holen, wo er 4. wurde. Vanwall machte in dieser Zeit auf sich aufmerksam, weil sie eine sehr hohe Topspeed besaßen. Im Jahre 1957 wurde er dann Teamkollege von Juan Manuel Fangio auf Maserati. In diesem Jahr schaffte er bis dato seine beste Platzierung. Er wurde beim GP von Pescara 3. Dieses Resultat toppte er 1 Jahr später, bei dem inzwischen unter Vertrag stehenden BRM Werksteam. Beim GP der Niederlande 1958 fuhr Schell sein bestes Resultat ein und wurde hinter Stirling Moss 2.



[ATTACH=CONFIG]2215[/ATTACH] Schell bei seinem letzten Rennen.



Unfallhergang



Schell trat wie die meisten anderen Formel 1 Rennfahrere auch in der Sportwagenserie an. Ein großer Sieg gelang ihm jedoch nie. Dennoch ließen etliche Podestplätze sein Talent erkennen. 1959, nach 2 recht erfolgreichen Jahren mit BRM, wechselte Schell zum Cooper-Rennstall. Am 30. Mai 1960 trainierte Schell für ein nicht zur WM zählendes Rennen in Silverstone. Schell verlor auf der Regennassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen Cooper und prallte in der Abbey-Kurve in die Streckenbegrenzung. Der Brite wurde getötet. Schell war mit 56 GP Starts der erfahrenste Fahrer der bis dato verunglückten Formel 1 Piloten. Er fuhr 10 Jahre, von 1950 - 1960 für 13 verschiedene Teams. Er wurde 38 Jahre alt.



Starts: 56

WM-Punkte: 32

Podestplätze: 2 (2.Platz)

Beste WM-Platzierung: 6. (1958)



Harry Schell (29.06.1921 - 13.05.1960)

Gibts Foren wo du „King123“ heißt?

Und Du NSA69? :-)

Nö. Aber einfach Texte iwo kopieren, sei es aus Wikipedia oder sonstwo ist einfach überflüssig und verboten. Wenn man das in eigenarbeit machen möchte und glaubt das dadurch ein weiterer Nutzen da ist, kann es nicht schaden. Wenn die Texte aber zusammenkopiert sind schadet das schon.

Nanananana.



Hab da was gehört von den Kollegen aus dem Osten.

Er ist der User, die Einleitung ist auch die gleiche^^

http://www.motorsport-magazin.com/community/historisches-f7/verungluckte-formel-1-fahrer-t19265-15.html



@ Leon

Tipp: wenn du das übersichtlicher machen willst, erstelle ne alphabetische Tabelle am Anfang und verlinke die auf die Posts.

Ja, in dem anderen Forum heiße ich King123

[ATTACH=CONFIG]2213[/ATTACH]



Karriere




Chris Bristow war ein aufstrebender und junger britischer Rennfahrer. wurde am 2. Dezember 1937 in London geboren.

1956 begann er mit 19 Jahren mit Unterstützung seines Vaters den Rennsport. Er nahm an diversen Rennen in Großbritannien teil und trat 1959 bei der John Day Trophy an und konnte diese vor berühmten Fahrern wie Jack Brabham und Bruce McLaren für sich entscheiden.

Das war auch der Grund, warum er den raschen Aufstieg in die Formel 1 schaffte. Noch im selben Jahr debütierte er bei seinem Heim-GP in Silverstone mit erst 22 Jahren.

Das Jahr 1960 begann tragisch für das BRP-Team, als der erfahrene Harry Schell bei einem Training in Silverstone tödlich verunglückte und Bristow somit als Nummer 1 Fahrer bei BRP aufstieg.



[ATTACH=CONFIG]2214[/ATTACH] Bristow kurz vor dem tragischen Unfall.



Unfallhergang:




Bei seinem vierten GP in Spa Francorchamps kämpfte Chris Bristow mit dem hitzköpfigen Willy Mairesse auf Ferrari um den 3. Platz.

In der schnellen abfallenden Burnenville verlor Bristow unter dem Druck vom Belgier die Kontrolle über seinen BRP und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Chris Bristow wurde geköpft und war auf der Stelle tot.

Auf der Rennstrecke bildete sich schnell eine Blutlache. Als Jim Clark sie überfuhr bemerkte dieser Blutspritzer auf seiner Motorhaube, die vom Briten stammten.

Er sagte später: „Es war furchtbar, ich überlegte an den Boxen anzuhalten und mit dem Rennsport Schluss zu machen“. Bei seinem erst 2. Rennen in der Formel 1.

Viele Kollegen hatten Bristow gewarnt, sich auf keinen Zweikampf mit dem Belgier einzulassen, diese Warnungen hatte der sture Brite jedoch ignoriert.

Mairesse war bekannt für seine harte Fahrweise und seine Duelle endeten oft in fatalen Kollision, wie mit Bristow. Er schied einige Runden später aus.

Nur einige Runden später kam der Lotus Werksfahrer Alan Stacey bei „Masta“ ums Leben als ihm ein Vogel ins Visier flog.





Nation: Großbritannien

Starts: 4

Chris Bristow (02.12.1937 - 19.06.1960)

[ATTACH=CONFIG]2218[/ATTACH]



Karriere



Alan Stacey wurde am 29. August 1933 in Essex geboren.

Er stammte aus einer Bauernfamilie und konnte schon früh sein großes Fahrtalent beweisen, umso mehr überraschte dies, da er an einer Körperbehinderung litt. Sein rechtes Bein war von Geburt an kürzer als das linke und deshalb schwächer ausgebildet, der rechte Unterschenkel war durch eine Prothese ersetzt, so dass er seine Rennen mit einem motorradähnlichen Gaszug fahren musste.

Er meisterte dieses Handicap so gut, dass ihm Colin Chapman einen umgebauten Lotus Werkswagen zur Verfügung stellte.

Damit debütierte er in Großbritannien im Jahr 1958, schied aber mit Motorproblemen aus.



[ATTACH=CONFIG]2219[/ATTACH] Alan Stacey (hinten) und Innes Ireland (vorne) in ihren Lotus 18 in Zandvoort.



Unfallhergang



Beim Großen Preis von Belgien auf der Rennstrecke von Spa Francorchamps 1960 verunglückte Stacey bei eines der schwärzesten Rennwochenenden der Formel 1 Geschichte tödlich.

Im Training waren Stirling Moss und Michael Taylor schon schwer verunglückt, im Rennen ließ Chris Bristow sein Leben.

Nur 5 Runden nach diesem Unfall durchschlug ein Vogel bei hoher Geschwindigkeit Stacey’s Visier. Der Lotus 18 prallte auf eine Böschung und von dort in ein Feld, wo das Fahrzeug in Flammen aufging. Stacey wurde aus dem Wagen geschleudert und starb einige Minuten nach diesem tragischen Unfall neben seinem Wrack.



Zwei tödlich verunglückte im Rennen und 2 schwer verletzte im Training. Dies war nicht das Wochenende der Briten.





Nation: Großbritannien

Starts: 7

Alan Stacey (29.08.1933 - 19.06.1960)